eHealth.Braunschweig landet bei Befragung nach Erfolgsfaktoren an der Spitze: „Indikator für hohe Intensität des Netzwerks”
Können sich die Netzwerkpartner an klaren Zielen und Visionen orientieren? Welche Rolle spielt der gezielte Informationsfluss intern zwischen den Mitgliedern sowie nach außen? Sind die Aufgaben insofern geordnet verteilt, als dass präzise Verantwortlichkeiten zu einem produktiven, reibungsarmen Arbeitsklima führen? Die Fachhochschule Hannover hat 15 der größten Gesundheitsnetzwerke in Deutschland nach ihrer Einschätzung befragt, wie stark die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit bei ihnen ausgeprägt sind.
Das Projekt eHealth.Braunschweig landete im Ranking an der Spitze. „Das Ergebnis der Selbsteinschätzung ist ein Indikator für die hohe Intensität und indirekt auch für die Qualität des Netzwerks“, sagt Professor Michael L. Bienert von der Fakultät für Wirtschaft und Informatik der Fachhochschule Hannover.
Der mit Abstand stärkste Benchmarking-Faktor ist der Bereich Ziele/Vision/Leitlinien. Insgesamt zehn Netzwerke geben sich an dieser Stelle die höchste Bewertung.
Die Qualifikation des Managements wird in 13 von 15 Fällen positiv bewertet. Eine hinreichend gute Aufgabenerfüllung in den Bereichen Planung, Steuerung und Koordination sowie Moderation und Motivation wird mehrheitlich als zutreffend oder als teilweise zutreffend bewertet.
Der Bereich Mitgliederwahl/Mitgliederzusammensetzung erhält in acht Fällen die niedrigste Bewertung. Ganz offensichtlich sei die Mitgliederstruktur der Gesundheitsnetze sehr heterogen und damit eher schwer zu organisieren und auf gemeinsame Aktivitäten zu fokussieren, meint Michael L. Bienert.
Von vielen als kritisch werden auch die personellen und finanziellen Ressourcen der Netzwerkarbeit eingestuft.






















