Initiative


Im hohen Alter krank zu sein und gepflegt werden zu müssen – das ist ein Gedanke, den man lieber verdrängt. Nicht so in Braunschweig. Das Projekt „eHealth.Braunschweig“ setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Aus gutem Grund: Die Zahl der Pflegebedürftigen wird kräftig ansteigen.

Die demografische Entwicklung stellt die Medizin vor eine große Aufgabe. Es wird weniger junge und mehr ältere Menschen geben, wodurch die Anzahl chronischer Erkrankungen genauso steigt wie die Anforderungen an die Ärzte.

Das Projekt eHealth.Braunschweig, das Partner aus Wirtschaft, Gesundheitsversorgung und Wissenschaft vereint und durch EU-Mittel gefördert wird, will die Herausforderung meistern –durch Einbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) in die Gesundheitsversorgung.

Der Anspruch von eHealth.Braunschweig nährt sich aus der Entwicklung moderner und zukunftsweisender vernetzter Versorgungsdienste.
Neben den Menschen, deren Nutzen durch eHealth.Braunschweig in der Qualitätssteigerung der Versorgung liegt und den medizinischen Akteuren, die durch die Etablierung neuer Versorgungsdienstleistungen ihre Stellung im Wettbewerb des Gesundheitswesens verbessern, profitieren die regionalen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft.

Neue Geschäftsfelder werden in dem wichtigen Wachstumsmarkt „Gesundheit“ identifiziert. Dazu zählen neben Anbietern von IuK-Produkten und -Dienstleistungen beispielsweise auch Unternehmen der Immobilienbranche, für die auf der einen Seite die Gesundheit älterer Mieter eine große kommerzielle Bedeutung hat, auf der anderen Seite eröffnen sich durch das Angebot von Mehrwertdienstleistungen ebenfalls neue Geschäftsfelder. Durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit können Unternehmen bereits während der Projektlaufzeit an den Ergebnissen teilhaben und mitarbeiten.

Themenschwerpunkte

Es ist unser Ziel, in den kommenden Jahren prototyphaft aufzuzeigen, wie patientenzentrierte Versorgung aussehen kann.

Mit eHealth.Braunschweig sollen die relevanten Akteure der Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft systematisch in einem Gesundheitsnetzwerk zusammenarbeiten, um auf der Grundlage innovativer IuK-basierter Versorgungsdienste die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung messbar zu verbessern. Es ergeben sich vor diesem Hintergrund folgende

Projektziele:

  1. Identifikation, Konzeptionalisierung und prototypische Umsetzung neuer vernetzter Versorgungs-dienste sowie von IuK-Werkzeugen zur Unterstützung dieses Gesundheitsnetzwerkes
  2. Herstellung der Interoperabilität medizinischer Informationssysteme zur Unterstützung der patientenzentrierten Versorgung
  3. Überprüfung der IuK-basierten Dienste im Gesundheitsnetzwerk auf ihren Beitrag zur Versorgungsqualität und -effizienz
  4. Schaffung einer Organisationsstruktur zur Unterstützung des systematischen Aufbaus und der systematischen Weiterentwicklung des Gesundheitsnetzwerks.
News

Einladung

Parlamentarischer Abend in Berlin

28.02.2012, 19.00 Uhr

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Wandel im Heidberg

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