Von Mannheim bis Kapstadt: Ergebnisse im Projekt eHealth.Braunschweig finden positives Echo bei der Fachwelt
Wer Wichtiges und Wissenswertes zu erzählen hat, dem wird auch gerne zugehört: Mit drei Vorträgen ist ein Referententeam des Projekts eHealth.Braunschweig bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) vertreten gewesen. „Dass die Veranstalter uns baten, einen so großen Beitrag zu leisten, ist eine Auszeichnung“, sagt Projektleiter Dr. Maik Plischke. Mannheim blieb nicht die einzige Station: Auch auf dem Internationalen Kongress der Medizinischen Informatik MEDINFO in Kapstadt spielte eHealth.Braunschweig eine aktive Rolle.
Die Aufmerksamkeit war groß: 800 Wissenschaftler aus Medizin und Informatik kamen zur GMDS-Tagung nach Mannheim, um einen Überblick über die praxisrelevantesten Projekte ihrer Branche zu bekommen. Dass Braunschweig immer stärker in den Fokus der Fachwelt gerät, zeigt sich nicht nur an der hohen Zahl der Redebeiträge auf der deutschlandweit bedeutendsten Veranstaltung der Medizininformatik – sondern auch an den vielen Rückmeldungen im Anschluss.
Beachtliches Interesse
Wie arbeiten Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in Braunschweig zusammen? Welche Fortschritte gibt es, wo stehen die Hürden? Was sind die nächsten Umsetzungsschritte? Dem Braunschweiger Team schlug ein beachtliches Interesse entgegen. „Im Vergleich zu anderen Projekten haben wir uns einen Vorsprung erarbeitet“, sagt Maik Plischke, der mit seinem Beitrag den Forschern Organisation und Struktur des Projektes erläuterte.
Hygienenetzwerk im Fokus
Welche Methoden, Techniken und Werkzeuge bei eHealth.Braunschweig bereits greifbar sind, präsentierten Wolfram Ludwig und Anne Gerlach. Sie informierten über die Weiterentwicklungen beim Intelligenten Wohnen und die neuen Dienstleistungen, die dahinter stecken; stellten das Hygienenetzwerk Region Braunschweig vor, das die Verbreitung antibiotikaresistenter Infektionserreger soweit als möglich stoppen will; und erklärten die Vorzüge des IT-gestützten Überleitungsbogens – nämlich klare Kommunikationswege und schnelle Reaktionsketten.
Beispielhaftes Braunschweiger Befundportal
Nathalie Gusew (Foto) verantwortete die Posterpräsentation mit den Effekten des elektronischen
Dokumentenaustausches zwischen medizinischen Einrichtungen – so wie das Braunschweiger Befundportal es vormacht: Ambulant und stationär behandelnde Ärzte rücken näher zusammen, indem sie Untersuchungsergebnisse in diesem Portal ablegen und zum Abruf bereitstellen.
Zu Gast in Südafrika
Dass eHealth.Braunschweig auch international Zuspruch erhält, belegt die Teilnahme an der weltweit größten Messe für medizinische Informatik in Südafrika. Mit jeweils drei wissenschaftlichen Vorträgen und Posterbeiträgen beteiligten sich das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik mit seinem Institutsleiter Reinhold Haux und das Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum.
Beitrag zur internationalen Forschung
Das Echo machte deutlich: Das Projekt befindet sich auf dem richtigen Weg – und leistet durch die Einbindung von IT-Systemen ins Gesundheitswesen und Evaluationsstudien zu den Auswirkungen auf die Qualität der Patientenversorgung und der Informationsverarbeitung einen wertvollen Beitrag zur internationalen Forschung.























